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Kathodischer
Korrosionsschutz
mit Magnesiumschutzanode |
Korrosion ist das grössere Problem
als die Verkalkung, da man sie meist
erst entdeckt, wenn bereits ein Schaden
entstanden ist. |
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Die
Anode ist der Korrisionsschuzt des Boilers.
Das Beispiel zeigt
den Anodenabbau im Laufe der Zeit.
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Korrosion
(Rost)
Da
für die Wasserversorgungen immer mehr eine Mischung von
verschiedenen Wassersorten (Quell-, Grund-, Seewasser) verwendet
wird, kommt es durch den hohen Gehalt an Sauerstoff und Kohlensäure
im Wasser immer mehr zu Korrosionserscheinungen in den Boilern.
Beim emaillierten Boiler zum Beispiel
entstehen in der Emaillierung durch die unterschiedliche Ausdehnung
des Stahl und des Emails feine Haarrisse, die einer mehr oder
weniger schnellen Korrosion unterworfen sind.
Um die Korrosionswirkung zu verhindern und
die Lebensdauer der Boiler zu verlängern, sind im Behälter eine
oder mehrere Anoden aus einer Magnesiumlegierung angebracht. Das
Magnesium dieser Anode weist ein ausgesprochen
negativelektrochemisches
Potential in Bezug auf dasjenige der andern Metalle des Apparates
auf.
Wenn sich im Wasserwärmer eine Anode
befindet, wird die korrosive Wirkung des Wassers auf die Anode
geleitet, deren Material langsam aufgebraucht wird. In diesem
Zusammenhang spricht man vom kathodischen Korrosionsschutz, weil die
Magnesiumschutzanode die Kathode das heisst, den Stahlboiler schützt.
Heutzutage sind fast alle Boiler emailliert
und mit Magensiumschutzanoden ausgerüstet. Damit kann die natürliche
Aggressivität des Wassers korrigiert werden.
Auch plastifizierte und zementierte Boiler,
Boiler aus
Chromstahl
und sogar schwarze Stahlboiler können mit der Magnesiumschutzanode
kathodisch gegen Korrosion geschützt werden und bewirken zusätzlich
eine positive Wirkung auf die Kalkstruktur.
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Verbrauchte Anode in einem emaillierten Boiler. Nach Abnützung der
Schutzanode
entsteht Korrosion (Rost). |
Durch den Einbau von
Magnesiumschutzanoden wurde die Korrosion gestoppt. |
Korrosion (Rost) in einem
zementbeschichteten Stahlboiler. |
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